U.S. markets closed
  • S&P Futures

    3,808.50
    +14.50 (+0.38%)
     
  • Dow Futures

    30,414.00
    +104.00 (+0.34%)
     
  • Nasdaq Futures

    11,675.50
    +51.75 (+0.45%)
     
  • Russell 2000 Futures

    1,775.80
    +7.80 (+0.44%)
     
  • Crude Oil

    87.94
    +0.18 (+0.21%)
     
  • Gold

    1,729.00
    +8.20 (+0.48%)
     
  • Silver

    20.80
    +0.25 (+1.22%)
     
  • EUR/USD

    0.9910
    +0.0025 (+0.26%)
     
  • 10-Yr Bond

    3.7590
    +0.1420 (+3.93%)
     
  • Vix

    28.55
    -0.52 (-1.79%)
     
  • GBP/USD

    1.1355
    +0.0034 (+0.30%)
     
  • USD/JPY

    144.6630
    +0.0530 (+0.04%)
     
  • BTC-USD

    20,336.44
    +120.88 (+0.60%)
     
  • CMC Crypto 200

    462.02
    +3.61 (+0.79%)
     
  • FTSE 100

    7,052.62
    -33.84 (-0.48%)
     
  • Nikkei 225

    27,368.37
    +247.87 (+0.91%)
     

Private Zahnversicherung: 66 Tarife sind sehr gut

·Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)
(Bild: gettyimages)

Kronen, Inlays, Implantate – fast alle Menschen brauchen ab Mitte 40 einen Zahnersatz. Der kann schnell teuer werden, denn Patienten müssen oft einen Großteil der Kosten selbst tragen. Vermeiden lässt sich das mit einer Zahnzusatzversicherung. Stiftung Warentest hat die Angebote aller Versicherer untersucht und fand viele sehr gute Tarife.

Gute Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen helfen die eigenen Zähne gesund zu halten. Dennoch brauchen die meisten Menschen ab Mitte 40 einen Zahnersatz. Der kann schnell ins Geld gehen – vor allem, wenn sich Patienten für aufwendige Lösungen wie Implantate entscheiden. Da die Krankenkassen von solchen Kosten nur einen kleinen Teil übernehmen, kann sich eine Zahnzusatzversicherung durchaus lohnen.

Stiftung Warentest hat die Angebote aller Versicherer untersucht und fand unter 209 Tarifen 66, die „sehr gute“ Leistungen bieten. 59 weitere Policen wurden zudem mit „Gut“ bewertet. „Mit den leistungsstärksten Tarifen decken gesetzlich Versicherte auch bei teurem Zahnersatz zusammen mit dem Anteil ihrer Krankenkasse 80 bis 95 Prozent der Rechnung. Sie kosten unseren Modellkunden beim Abschluss mit 43 Jahren zwischen zehn und 55 Euro im Monat“, erklären die Experten.

Bereits im Jahr 2014 hatte Stiftung Warentest Zahnzusatzversicherungen untersucht. Im Vergleich zu damals fanden die Experten aktuell noch viel mehr „sehr gute“ und „gute“ Angebote und raten deshalb all denjenigen, die bereits eine Zusatzversicherung haben, den Tarif zu überprüfen, da sie sich durch einen Wechsel oft verbessern können.
Ob sich der lohnt, hängt allerdings auch davon ab, ob jemand in den nächsten drei bis fünf Jahren Zahnersatz benötigt, denn zu Beginn eines neuen Vertrages gelten meist Wartezeiten. Oft werden in den ersten acht Monaten keine Kosten übernommen, darüber hinaus sind die Leistungen in den ersten drei bis fünf Jahren oft auf Höchstsummen begrenzt.

Deshalb sei es ratsam, beim eigenen Versicherer nach einem besseren Angebot zu suchen, denn dann nehmen Kunden ihre bereits erworbenen Rechte aus dem alten Vertrag mit. „Auch wenn kurzfristig Zahnersatz ansteht, haben sie so Anspruch auf Leistungen. Wartezeiten und die zu Vertragsbeginn üblichen Summenbegrenzungen gelten nur für die höheren Leistungen, die mit dem neu abgeschlossenen Vertragsteil hinzukommen“, erklären die Verbraucherschützer.

Das beste und das günstigste Angebot
Testsieger der aktuellen Untersuchung ist der Tarif „DFV-Zahnschutz Exklusiv“. Einen 43-jährigen Kunden kostet der 43 Euro im Monat, bis zum 73. Lebensjahr steigt der Beitrag schrittweise bis auf 66 Euro. Das günstigste Angebot mit sehr guten Leistungen fanden die Experten bei der Halleschen Versicherung: Der Tarif „DentZE.90“ ist für einen 43-jährigen Kunden für elf Euro zu haben und steigt bis zum 73. Lebensjahr auf insgesamt 32 Euro. Vergleichbare Angebote mit „sehr guten“ Leistungen fand Stiftung Warentest außerdem bei folgenden Tarifen: „Hanse Merkur EZ+EZT“, „Huk-Coburg ZZ Premium Plus“ und „DKV KDT85“.

Lesen Sie auch: Gesetzliche Krankenkassen – Zeit, neu zu vergleichen

Wahrheit ist Pflicht
Wer eine Zahnzusatzversicherung abschließt, wird vom Versicherer im Antrag gebeten, Fragen zu beantworten. Dabei sei es wichtig, wahrheitsgemäß Auskunft zu geben. Andernfalls kann es im Nachhinein zu bösen Überraschungen kommen. Denn die Angaben würden von den Unternehmen in der Regel nicht bei Vertragsabschluss geprüft, sondern erst, wenn zum ersten Mal eine hohe Rechnung anstehe. „Stellt sich dann heraus, dass ein Kunde im Antrag absichtlich fehlende Zähne nicht erwähnt hat oder dass eine Diagnose schon vor Vertragsschluss feststand, muss der Versicherer nicht zahlen“, so die Experten.

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema „Zahnzusatzversicherung“ finden Sie hier (kostenpflichtig).